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Der Klettergarten





Ein Projekt im Rahmen der Aktion Mensch



Der lange Weg zum Klettergarten - oder was aus 5000 Euro werden kann.

Die Aktion Mensch unterstützte im Jahr 2004 5000 Projekte mit je 5000 Euro. Das Brüser Dorf bewarb sich mit der Idee, einen Klettergarten auf unserem Gelände zu errichten.

Prompt bekamen wir den Zuschlag und sahen uns vor die große Chance gestellt, dieses Projekt in die Tat umzusetzen. Zunächst wurde ein Statiker zu Rate gezogen, der uns erstmal die Dimensionen unseres Projektes vor Augen führte. Wir hatten zur Aufgabe, sieben Fundamente zu graben. Der Beton in diesen Fundamenten hatte 4 mal die Abmessung 200 x 200 x 60 cm und 3 mal die Abmessungen 180 x 180 x 60. Hinzu kam eine Stahlarmierung mit Bodengitter und Stahlflechtkorb! Die Löcher für die Fundamente mussten 120 cm tief gegraben werden, weil unten hinein noch eine Sauberkeitsschicht aus groben Kies gehört und 40 cm über dem Fundament zum Bedecken des selbigen bleiben müssen/sollen.






Wir liehen uns einen Bagger und bekamen freundlicherweise die Miete gespendet, als der Besitzer erfuhr, dass wir von der Aktion Mensch unterstützt werden.

Am 09.12.2004 war dann der große Tag, an dem der Beton in die Fundamente gegossen wurde. Hierfür wurde eine Betonpumpe außerhalb unseres Geländes in Stellung gebracht, mit deren 31 Meter langen Ausleger dann die Betonladung zweier Mischwagen in die Löcher gefüllt wurde.






Wegen des frostigen Winters bekamen wir erst im März die sieben Stämme auf unser Gelände geliefert. Durchmesser etwa 30 cm. Bei Eiche wiegt der qm 720 kg! Das Gewicht eines jeden Stammes lag bei ca. 600 kg. Die unteren 90 cm wurden abgeschälten und das Holz mit diversen Lasuren und Bitumen versiegelt. Nachdem die Bäume in den Setzköchern vergossen waren, wickelten wir um den oberen Bereich noch Kupfer-Bitumen-Bänder, wie sie von Dachdeckern verwendet werden. Ferner schütteten wir eine Drainage um den Baumstamm an. Dies alles hat den Zweck, den Stamm möglichst lange vor Feuchtigkeit und Fäulnis zu bewahren.

Jetzt endlich konnten wir zum Wesentlichen kommen: Der Installation des Klettergartens. Unser Budget war durch die vorangegangenen Arbeiten erschöpft, aber durch Zufall entdeckten wir den Feuerwehrschlauch als idealen Ersatz für teure Kletterseile. Die BFW-Bonn schenkte uns ca. 400 Meter alten Schlauch, der sonst in den Müll gewandert wäre! Diesen schraubten wir jetzt mit Stahlplatten und 10 mm starken Schlüsselschrauben an die Eichenstämme und siehe da, die Konstruktion sah gut aus und hielt.

Die Krönung unserer Feuwehrschlauch-Zweitverwertung ist sicherlich die Hängematte, die alleine 100 Meter B-Schlauch benötigte. Doch auch andere interessante Lösungen haben wir den Schläuchen abgerungen. Um die Schläuche griffiger zu machen, wurden manche mit Kies befüllt. Einen anderen C-Schlauch (kleiner Durchmesser) haben wir mit einem B-Schlauch (großer Durchmesser) aufgepolstert. Dieser Schlauch dient seitdem als Abstiegshilfe von der Brücke.

Ca. 300 Stunden reine Arbeitszeit auf dem Gelände, plus viele Stunden Recherche und Gespräche mit Fachleuten wurden benötigt, um dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Wir finden: Es hat sich gelohnt.

Hier mal ein paar Fakten:
Material:

Zeitlicher Ablauf:

Hängematte als Einzelprojekt:


An dieser Stelle sei ausdrücklich der Aktion Mensch gedankt, ohne deren Spende dieses Projekt nicht hätte realisiert werden können.

Danken möchten wir auch den unermüdlichen, ehrenamtlichen Helfern für ihre tatkräftige Hilfe, und natürlich auch den Firmen, die durch Materialspenden und großzügige Rabatte dazu beitrugen, den finanziellen Rahmen von 5000 Euro nicht zu sprengen.

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