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Wald-Kindergarten
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Kindheit findet heute statt in beengten Wohnraumverhältnissen, gekennzeichnet durch die derzeitige Verkehrssituation, den Fortschritt der Technik und eine zunehmende Entfremdung von Naturphänomenen, wodurch das kindliche Erleben in Bezug auf die Ausbildung körperlich und psychisch-emotionalen Fähigkeiten eingeschränkt wird.
Die Pädagogik ist aufgefordert, den Bewegungs- und Handlungsspielraum von Kindern zu vergrößern. Diese Aktionsräume sollten dabei nach Herbert Österreicher und Edeltraud Prokop („Kinder wollen draußen sein“, 2006) vier Merkmale aufweisen: (1) eine gute Zugänglich- bzw. Erreichbarkeit, (2) eine grundsätzliche Gefahrlosigkeit, (3) eigene Gestaltungsmöglichkeiten und (4) die Möglichkeit der Begegnung und Kommunikation mit anderen Kindern.
Wald- und Naturkindergärten scheinen diese Bedingungen ideal zu erfüllen. Im Gegensatz zu den abgeschlossenen vier Wänden sind dem Forscherdrang der Kinder draußen in der Natur kaum Grenzen gesetzt. Doch ist die Förderung der Kinder in der Freilandpädagogik nicht auch wiederum als einseitig einzustufen bzw. stellt der ständige Aufenthalt der Kinder nicht eine Überforderung dar?
Die Jugendfarm Bonn e.V. ist bei diesem Thema dabei und unterstützt die Troisdorfer Grünen bei der Projektidee "Waldkindergarten". Wenn genügend Troisdorfer Eltern Interesse haben, wird die Jugendfarm die Umsetzung des Projekts begleiten.